Rückenschmerzen? Was hilft dagegen?

1 Monat ago · · 0 bemerkungen

Rückenschmerzen? Was hilft dagegen?

Rückenschmerzen: Wenn der Rücken leidet

Rückenschmerzen entwickeln sich wahrlich zu einem Volksleiden. So berichtete der DAK Gesundheitsreport 2016, dass in den meisten Fällen aufgrund von Rückenschmerzen ein Krankenschein ausgestellt wurde und spricht so von Muskel-Skelett-Erkrankungen, die als Hauptursache für eine Krankschreibung gelten. So verursachen Rückenschmerzen ein erhebliches Maß an Kosten für Unternehmen und Krankenkassen.

Das Robert-Koch-Institut spricht von gesundheitsökonomischer Bedeutung von Rückenleiden. Rückenschmerzen entstehen meisten durch strapazierte Bänder und Muskeln oder Verschleiß der Bandscheiben und der Wirbelsäule. Mit Rückenschmerzen hat es fast jeder zu tun. Meistens sind die Beschwerden am Rücken harmlos und treten bereits nach wenigen Tagen nicht mehr auf.

Doch einige leiden unter ihren Rückschmerzen länger und beschwerlicher. Dauern die Rückenschmerzen länger als 12 Wochen an, so spricht man von chronischen Rückenschmerzen. Chronische Rückenschmerzen sind für viele nichts Unbekanntes. In Deutschland leiden rund 22 Prozent der Frauen an chronischen Rückenschmerzen, wobei bei den Männern 15 Prozent betroffen sind. Im Schnitt sind dies etwa jede fünfte Frau und jeder siebte Mann. Steig das Alter an, nehmen die Beschwerden am Rücken zu. Im Grunde treten allerdings akute Rückenschmerzen häufiger auf als chronische Rückenschmerzen. Doch können sich akute Schmerzen am Rücken zur einer chronischen Erkrankung entwickeln. Deshalb sind Diagnose, Behandlung und Therapie stets ratsam.

Sowohl körperliche als auch psychische Belastungen können Rückenschmerzen verursachen. Die Feststellung über die Ursache der Rückenschmerzen, lässt sich nicht immer ermitteln. So leiden Betroffene häufig durch Stress an Kreuzschmerzen. Oft beeinflussen sich körperliche und psychische Belastung gegenseitig. In den meisten Fällen allerdings, liegt die Ursache der Rückenschmerzen an zu wenig Bewegung in Kombination mit einer zu schwachen Rückenmuskulatur.

Rückenschmerzen: Ursache, Behandlung und Therapie

Rückenschmerzen betreffen heute nahezu jeden. Dabei kann die richtige Diagnose der Ursache die passende Behandlung und Therapie herbeiführen. Häufigste Ursache von Rückenschmerzen ist meist eine einseitige Haltung. Am Arbeitsplatz werden häufig einseitige Bewegungen durchgeführt die für den Rücken belastend sind. Einseitige Bewegungen verursachen eine einseitige Haltung die Schmerzen am Rücken verursacht. Die anhand der einseitigen Haltung verursachten Muskelverspannungen im Rückenbereich können benachbart liegende Nerven reizen. Werden die Nerven gereizt, äußert sich schließlich der Schmerz am Rücken. Muskelverspannungen gelten als häufigste Ursache bei Rückenschmerzen. Sie sind akute Beschwerden und verschwinden in der Regel nach wenigen Tagen von selbst.

Rückenschmerzen werden in Abhängigkeit zum sogenannten Schmerztyp in radikuläre und pseudoradikuläre Schmerzen unterschieden. Radikuläre Schmerzen am Rücken entstehen durch eine gereizte Nervenwurzel, beispielsweise durch einen Bandscheibenvorfall oder einer Entzündung am Rücken. Radikuläre Rückenschmerzen sollten in jedem Fall behandelt und therapiert werden. Die radikulären Schmerzen folgen dem Nervensystem und können sich unter Umständen am Arm oder am Bein bemerkbar machen. Missempfindungen und Lähmungserscheinungen gehören zu den Symptomen radikulärer Schmerzen.

Pseudoradikuläre Schmerzen besitzen am Anfang ähnliche Symptome wie radikuläre Schmerzen am Rücken und sind daher nicht leicht zu unterscheiden. Erfahrene Mediziner und Heiler wissen allerdings, dass bei pseudoradikulären Fällen der Schmerz nicht im Versorgungsgebiet eines Nervs auftritt und nicht auf den Arm oder das Bein ausbreitet. Ebenso treten Symptome, wie Lähmungserscheinungen und Missempfindungen nicht auf.

Rückenschmerzen: Ursache

Die Ursache von Rückenschmerzen ist meist der Bewegungsmangel in Kombination mit einer schwachen Rücken- und Bauchmuskulatur. Häufigste Problemzone ist hierbei der untere Rücken im Bereich der Lendenwirbelsäule. Die Lendenwirbelsäule besitzt fünf Wirbelkörper, die sich an am Kreuz- und Steißbein anschließen. Andere mögliche Ursachen sind Zugluft, Übergewicht oder Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule. Krankheiten wie Arthrose (Gelenkverschleiß) und Osteoporose (Knochenschwund) sind auch mögliche Ursachen für Rückenschmerzen. Nicht immer liegt die Ursache für Rückenschmerzen in der Wirbelsäule oder an der schwachen Rückenmuskulatur. Krankheiten wie Nierensteine, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und Regelschmerzen sind körperliche Veränderungen, die den Schmerz in den Rücken ausstrahlen. Psychosomatische Ursachen von Rückenschmerzen treten immer häufiger auf. In Form von Stress oder Depressionen können sich diese negativen Merkmale körperlich zeigen. Umgekehrt können auch chronische Rückenerkrankungen zu Depressionen führen.

Rückenschmerzen: Behandlung

Heute finden sich vielfältige Behandlungsangebote für Patienten mit Rückenschmerzen. Neben einer ausführlichen Beratung und einer gezielten Entspannung durch progressive Muskelrelaxation oder autogenes Training, gilt auch eine Ergotherapie oder manuelle Therapie als vielversprechend. Die Bewegungs- und Sporttherapie wird in den meisten Fällen, eine Linderung zur Folge haben. Treten die Rückenschmerzen unspezifisch auf, so gelten als Mittel der Wahl kognitive Verhaltenstherapien oder Massagen, Rückenschulen und Wärmetherapien. Schmerzmittel tragen nur für das Wiederaufnehmen alltäglicher Aktivitäten bei und dienen als Unterstützung gegen die schmerzempfindlichen Beschwerden.

Rückenschmerzen: Behandlung nach Liebscher & Bracht Therapie

Gesund werden, ohne die Einnahme von Medikamenten und ohne Operationen, darauf zielt eine Behandlung nach der Liebscher & Bracht Therapie. Die nach der Liebscher und Bracht ausgebildeten Therapeuten behandeln ihre Patienten durch Mitwirkung der Selbsthilfe. So wird etwa nicht der Verschleiß oder eine Schädigung der Wirbelsäule als Ursache gesehen, sondern Fehlüberspannungen in Muskeln und Faszien. Der lokalisierte Schmerz wird anhand einer speziellen Osteopressur-Technik behandelt, wobei manuelle Impulse direkt am Knochen gesetzt werden.

Rückenschmerzen: Tipps für die Selbsthilfe

Um Rückenschmerzen zu vermeiden oder akute Beschwerden zu lindern, gibt es Tipps für die Selbsthilfe. Beherzigt man die unten stehenden Tipps Tag für Tag, entgeht man Beschwerden am Rücken, die den Alltag schmerzhaft einschränken.

Rückenschmerzen: Tipps für die Selbsthilfe – Übergewicht abbauen

Ist man übergewichtig, sollte man das Übergewicht abbauen. Die Belastung des Rückens wird somit reduziert. Bewegung und sportliche Aktivität sind hier grundlegend, sowie eine abwechslungsreiche Ernährung.

Rückenschmerzen: Tipps für die Selbsthilfe – Konformes Sitzen

Die richtige Sitzposition lässt sich nicht pauschalisieren. Konforme Bewegungen für den Köper sind keine einseitigen Bewegungen. Setzen Sie unbedingt Beine und Arme zum bewussten Abstützen ein und verändern Sie ihre Sitzposition temporär.

Rückenschmerzen: Tipps für die Selbsthilfe – Bauchpresse

Mit der Bauchpresse stärken Sie bei Rückenschmerzen den Transversusmuskel, der Ihnen dabei hilft, die Lindenwirbelsäule zu halten. Ziehen Sie den Bauch ein (Bauchpresse) und atmen Sie dabei ganz normal weiter.

Naturheilpraktikerin Elisabeth Willwerts

Rückenschmerzen? Was hilft dagegen?
5 (100%) 3 votes

Categories: Allgemein

Schreibe einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen